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Entzündung ist Teil eines ausgeklügelten Abwehrsystems des menschlichen Körpers. Dieser Prozess benötigt ein funktionierendes Immunsystem und erlaubt Gefahren, wie mechanische, chemische und biologische Signale abzuwehren oder zumindest einzudämmen  und damit Organschädigungen zu vermeiden. So schnell der Körper mit einer Entzündungsreaktion auf Gefahren reagieren kann, so schnell schaltet er diese auch wieder ab, wenn sie nicht mehr benötigt wird. Damit kann gleichzeitig eine Gewebereparatur begonnen werden. Wie diese Auflösung der Entzündung (engl. resolution) funktioniert, ist bisher nur unzureichend erforscht.

Unser Sonderforschungsbereich (SFB) 1181 mit dem Titel Schaltstellen zur Auflösung der Entzündung wurde  am 01. Juli 2015 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingerichtet, um die molekularen Mechanismen der Auflösung der Entzündung zu untersuchen und um eine Antwort auf die Frage zu finden, warum diese Auflösung bei chronisch entzündlichen Erkrankungen nicht funktioniert. Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen hierbei Erkrankungen wie Arthritis, Morbus Crohn und Asthma, die durch den chronischen Entzündungsprozess an den inneren Oberflächen des Körpers gekennzeichnet sind und für die Patienten meist schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen haben.

Gemeinsam mit zwei weiteren Teams der FAU gehen drei WissenschaftlerInnen des SFB1181 für 8 Tage an Bord des Traditionsseglers „Thor Heyerdahl“. Insgesamt segeln neun Teams vom 15. Juli bis 11. August 2017 abwechselnd von Kiel über Malmö, Riga, Helsinki, Tallinn und Danzig nach Rostock. ...

SFB1181 Wissenschaftler haben einen Mechanismus entschlüsselt, der zentral in die Blutstillung nach Verletzungen sowie in die Entstehung von Thrombosen eingreift. Die Auswertung von Patientendaten mit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Beinvenenthrombosen führte das Team auf die Spur einer Untergruppe von weißen Blutkörperchen, den Eosinophilen Granulozyten.


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